Coffee Bay
(Quelle: Flickr, Autor: Jon Rawlinson)
Auch wenn sie hier nicht mehr als ein paar Hütten, einen Campingplatz und ein Hotel finden ist der Ort mit seinem Strand einer der schönsten Flecken an der Wild Coast in Südafrika.
Coffee Bay verdankt seinen Namen einem Frachtschiff welches Kaffeebohnen transportierte und hier Schiffbruch erlitt. Angeblich sind die Bohnen gekeimt und gewachsen. Trotzdem gibt es kein Spur von dem gestrandeten Schiff.
Coffee Bay ist berühmt für das "Hole in the Wall", einem Fels im Meer mit einem großen Loch in der Wand, durch das das Meer hindurchfließt. Auf Xhosa heißt er esiKhaleni - Ort des Klanges - nach dem Klang der Wellen die durch das Loch geschoben werden. Von Coffee Bay aus gelangt man in etwa 2 Stunden Fußweg zum „Hole-in-the-Wall“ an der Küste entlang.
Wassersportler fühlen sich hier wie zu Hause. Surfen, Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln sind sehr beliebte Sportarten am Strand. Angeln, Golfen, Wandern, Reiten und Speerfischen werden auch angeboten. Die Bucht zwischen dem Mbomvu und dem Nenga Flüssen ist wunderschön und sehr beliebt bei Surfern. Das Hluleka Natur Reservat, zwischen Coffee Bay und Port St Johns gelegen, ist ein schönes Ausflugsziel.
Coffee Bay ist leicht erreichbar von der Autobahn N2 und ist auch für weitere Touren gut geeignet. Von hier aus startet man einen Ausflug nach Lwandile und Mdumbe. Die Küstenstadt Umtata Mouth ist nur eine Stunde zu Fuß Richtung Nordost entfernt. Hier können Sie Hochseefischen.
Die runden strohgedeckten Hütten der Einheimischen haben alle ein bestimmtes Unterscheidungsmerkmal. Auf dem Dach befindet sich eine Art Haarknoten, welcher aus Autoreifen, Glasflaschen oder auch aus Aloepflanzen gemacht wird. Die eigenartige Dachbedeckung sieht ein wenig merkwürdig aus, dient aber als Abschreckung vor Eulen welche als ein schlechtes Vorzeichen angesehen sind.





