Achtung - Neue Regelungen beim Geldabheben mit EC-Karten!
Um Betrügern das Handwerk zu legen, haben Anfang 2011 einige deutsche Banken das Geldabheben außerhalb Europas beschränkt. Bisher konnte man an jedem Geldautomaten mit der EC-Karte seine Urlaubskasse im Ausland auffüllen. Um dem sogenannten Skimming, dem Ausspähen der Kundendaten an Geldautomaten, einen Riegel vorzuschieben, haben einige Banken ein Limit angelegt oder sogar ganz auf Null gesetzt. So ist es entweder möglich, nur einen bestimmten Betrag abzuheben, eine individuelle Regelung zu schaffen oder es ist gar nicht mehr möglich. Bitte erkundigen Sie sich vorher bei Ihrer Bank welche genauen Regelungen für Sie in Betracht kommen.
| EC-Karte | Visa- / Mastercard | |
| Postbank | nicht mehr möglich | je nach Kunde 500 € bis 1.000 € täglich |
| Deutsche Bank | Null-Limit (aber aufhebbar) |
individuell je nach Kunde |
| Commerzbank | 500 € täglich, 2.000 € in sieben Tagen |
600 € täglich, 2.000 € in sieben Tagen |
| Volksbanken | individuelle Regelungen je nach Bank und Kunde* |
individuelle Regelungen je nach Bank und Kunde |
| Sparkassen | Individuelle Regelungen (gleiche Limits wie im Inland)* |
individuelle Regelungen (gleiche Limits wie im Inland) |
Quelle: FTD
*Für Volksbanken und Sparkassen, die die V-Pay-Card eingeführt haben, gilt dieselbe Bestimmung wie bei der Postbank.
Banken, Kurse und Kreditkarten


Sie können Sie mit Ihrer normalen Bankkarte Bargeld an entsprechend ausgeschilderten Bankautomaten (ATMs) abheben. Bitte erkundigen Sie sich nach den Gebühren. In der Regel liegen Sie um die € 5 - egal ob großer oder kleiner Abhebungsbetrag. In den meisten Banken der größeren Städte kann man auch entweder über eine Kreditkarte oder auch per Reisescheck Geld wechseln. Reiseschecks sind auch in Südafrika das sicherste Zahlungsmittel. Banken sowie die American-Express- und Thomas-Cook-Vertretungen sind die besten Anlaufstellen für die Einlösung von Schecks oder den Bargeldumtausch. Natürlich wechseln auch die größeren Hotels – allerdings zu einem schlechteren Kurs.
Die großen Banken tauschen sowohl Devisen als auch Reiseschecks. Zweigstellen dieser südafrikanischen Banken sind in jeder größeren Stadt zu finden, ebenso Geldautomaten (ATMs) mit Maestro-Funktion. In den Großstädten haben auch einige internationale Banken Filialen.
Die meisten Banken sind werktags von 9.00 – 15.30 Uhr, samstags von 8.30 – 11.30 Uhr geöffnet. In kleineren Orten machen manche Banken eine Mittagspause von 12.45 – 14.00 Uhr. Die Banken an den internationalen Flughäfen haben entweder rund um die Uhr oder nach Ankunft von internationalen Flügen geöffnet.
DER SÜDAFRIKANISCHE RAND
Die südafrikanische Währung heißt Rand, für einen Euro kriegt man in der Regel um die zehn ZAR bzw. R. Die Bezeichnung Rand kommt von ›Witwatersrand‹, dem 200 km langen Höhenzug im Nordosten des Landes, der die mit Abstand größten Goldfelder der Welt beherbergt. Die ersten Goldfunde am Witwatersrand (1886) haben Südafrikas Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und hatten zur Folge, dass unzählige Digger, Minenarbeiter, europäische Ingenieure und Spekulanten in die davor fast unbesiedelte Region strömten und die jetzige Millionenstadt Johannesburg gründeten. Johannesburg heißt auf Zulu eGoli (Ort des Goldes). Die Region um Johannesburg ist immer noch die Wirtschaftszentrale Südafrikas – 30 % des Bruttoinlandsproduktes des ganzen Landes werden dort produziert. Johannesburg ist eine von weltweit nur einer Handvoll Großstädten, die weder am Meer noch an einem Fluss noch an einem anderen bedeutenden Gewässer liegen.
Die ›Big Five‹ schmücken die fünf Rand-Noten – auf dem R10 Schein das Nashorn, dem R20 Schein der Elefant, dem R50 Schein der Löwe, dem R100 Schein der Büffel und dem R200 Schein der Leopard.
Der Rand wird übrigens auch in den Nachbarländern Swasiland, Lesotho, Namibia und Zimbabwe als Zahlungsmittel akzeptiert.
AUTOMATIC TELLER MACHINE (ATM)
Fragen sie nach einem ›E-I-TI-EM‹, wenn sie wissen möchten, wo der nächste Geldautomat steht. Geldautomaten gibt es in Südafrika zwar erst seit 1977, in den Großstädten aber mittlerweile wie Sand am Meer. Das Banken- und ATM-System ist allerdings noch nicht überall ins Land durchgesickert. Das ist kein Wunder, denn bis 1994 waren die meisten Südafrikaner weder mit dem modernen Banksystem konfrontiert, noch darin integriert. Viele südafrikanische Arbeiter werden auch heutzutage noch alle zwei Wochen bar ausbezahlt, weil sie kein Konto besitzen. Schätzungsweise 15 von 40 Millionen Südafrikanern haben noch keine Bankanbindung. Ab und an hört man die eine oder andere charmante Anekdote von Bankneulingen, die das System überlisten wollen, indem sie ihren Lohn an mehreren Bankomaten und/oder Filialen hintereinander abzuheben versuchen – nur, um dann enttäuscht festzustellen, dass es da wohl eine heimliche Kommunikation zwischen den Maschinen und den Banken gibt. Bevor man in ländliche Gebiete reist, sollte man daher die Bargeldvorräte sicherheitshalber aufstocken. Generell empfiehlt es sich, eher in belebten Shopping Malls als an einsamen Straßenecken abzuheben.
ATMs gibt es in jeder Shopping Mall, an fast jeder Tankstelle und in den meisten Supermärkten. Man kann mit der deutschen EC-Karte problemlos abheben.Die vier Filialen der großen südafrikanische Banken – ABSA, Standard Bank, First National Bank und Nedbank – sind montags bis freitags von 9 bis 15.30 Uhr und Samstags von 8.30 bis 11 Uhr geöffnet.

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Kreditkarten
Kreditkarten werden in Südafrika in größeren Geschäften, Hotels und Restaurants, sowie bei Fluglinien, Autovermietungen und in den Zweigen der Tourismusbranche akzeptiert. In den ländlichen Gegenden werden oft keine Kreditkarten akzeptiert. Die gebräuchlichsten Kreditkarten sind Visa und MasterCard (EuroCard).
Falls Sie am Kreditkartenautomat in Südafrika nicht zurecht kommen sollten, lassen Sie sich nicht helfen! Geben Sie niemals Ihre Kreditkarte aus der Hand. Sie wird ganz schnell ausgetauscht und bevor Sie es merken kann es schon zu spät sein! Ihre Geheimnummer wurde schon lange gesehen. Dieser Trick wird überall auf der Welt angewendet, nicht nur in Südafrika. Innerhalb kurzer Zeit wird Ihre gestohlene Kreditkarte verwendet. Rufen Sie sofort Ihre Bank an und lassen die Karte sperren (siehe Hinweis rechts).
Achtung: Benzin kann an Tankstellen meistens nur BAR bezahlt werden.
Abheben kann man bis zu 400 Euro / R4.000 am Tag. Dieses Limit ist von der deutschen Hausbank festgelegt. Die Geldautomaten von Standard Bank und Nedbank erlauben die Auszahlung des Maximalbetrages (R4.000), ABSA und First National Bank (FNB) erlauben nur Abhebungen bis zu ca. R2.000 pro Tag. Gebührentechnisch empfiehlt es sich, größere Beträge auf einmal abzuheben, da pro Abhebung unabhängig von der Höhe des Betrages um die fünf Euro Gebühren anfallen.
Buchtipp Südafrika
Verlust ihrer Kreditkarte in Südafrika
Falls Ihre Kreditkarte gestohlen wird, müssen Sie entweder die Telefonnummer Ihrer Bank bereit haben um die Karte sofort zu sperren oder Sie informieren sich hier kurz über die zentrale Sperr-Hotline: www.sperr-notruf.de
Sperr-Notruf nach Deutschland:
+49 116 116
Die Höhe der Gebühren aus dem Ausland richten sich nach dem jeweiligen ausländischen Netzanbieter.
Wichtige Telefonnummern in Südafrika:
American Express: 011/838 0811
Visa Card: 011/489 4699
MasterCard: 011/498 4699
American Express: 011/358 400
Diners Club: 011/337 3244
Die südafrikanische Währung
Die Währungseinheit in Südafrika ist der Rand = 100 Cent. Ein südafrikanischer Rand (ZAR) = 0,10 EUR; 1 EUR = 9,70 ZAR (Stand: Juli 2011). Auch in Lesotho, Namibia, Swasiland und Botswana gilt der Rand meist neben der Landeswährung als anerkanntes Zahlungsmittel. Pro Person dürfen 500 Rand in Noten ein- oder ausgeführt werden. Für Währungen anderer Länder sowie Reiseschecks gelten keine Auflagen.




